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Kultur, Sport & Bildung Projektförderung der Stiftung

Seit ihrer Gründung 2007 hat die Stiftung bereits mehr als 750 Projekte mit einem Förderungsvolumen von rund 5 Mio EUR gefördert (Stand 04/2025): von Projekten mit sozialer Ausrichtung über Kulturprojekte, Sportprojekte bis zu Bildungsinitiativen - in nahezu allen Hamburger Stadtteilen.

 

Einige dieser Projekte möchten wir Ihnen an dieser Stelle vorstellen.

Stiftungseigenes Projekt

Seit mehr als 17 Jahren vergibt die SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft ein Stipendium an Künstlerinnen und Künstler aus Hamburg und dem Umland. 

Quartierskünstlerinnen und -künstler arbeiten eng mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers zusammen und fördern die Kunst und Kultur im Stadtteil.

Nach vielen erfolgreichen Jahren auf der Veddel ist das Projekt seit 2023 in Dulsberg angesiedelt.

Quartierskünstler/-in im Stadtteil

Einige von der Stiftung geförderte Projekte

Mit der Initiative "Hamburger Wandergarten" möchten die Stiftungen WAS TUN! und die Loki Schmidt Stiftung mehr Natur und Garten in die Stadt bringen, um damit auch den nachbarschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Für zweieinhalb Jahre von der SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft und weiteren Förderern unterstützt, wurden ab dem Spätsommer 2025 zunächst auf der Veddel 15 mobile Hochbeete aufgebaut. Gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern wurden die Beete mit Wild- und Küchenkräutern, mit insektenfreundlichen Stauden und gesundem Gemüse bepflanzt und gepflegt. Ergänzend gab es Koch- und Bastelaktionen, Informationen zur insektenfreundlichen und naturnahen Gestaltung von Balkonen sowie Workshops für Interessierte, Kitas und Schulen.

 

2026 wandert der Garten weiter in neue Quartiere:

  • Januar - Mai 2026: Wilhelmsburg, Berta-Kröger-Platz
  • Juni - Juli 2026: Rothenburgsort, Marktplatz
  • August - Dezember 2026: Hamm, Osterbrookplatz

 

Hamburger Wandergarten | Eine Initiative von Loki Schmidt Stiftung und Stiftung WAS TUN!

Der Sonnenland Salon ist ein Projekt, das Sonnenländer Nachbarinnen und Nachbarn aller Altersgruppen, Herkunft und Hintergründe kreativ mit Künstlerinnen und Künstlern zusammenbringt. Mit diesem regelmäßigen Angebot wird ein „Freiraum“ geschaffen, in dem sich die Menschen aus dem Sonnenland treffen und gemeinsam künstlerisch aktiv werden können. Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden gleichermaßen angesprochen und können sich hier auf verschiedene Arten mit Fragen des Zusammenlebens auseinandersetzen: mit Gezeichnetem, Gebautem, Gefilmtem, Fotos, Musik, Sprache, Performance... Die Salons finden seit Mitte 2024 statt.

 

Sonnenland Salon, Nachbarschaftstreffs, Freiräume – Sonnenland-hamburg.de

Im Projekt „The Big Wall“ wird eine 300 Quadratmeter große Außenwand der Sporthalle Steilshoop von dem Urban Art-Künstler Moritz Etorena gestaltet, gemeinsam mit jungen Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils. In einer Reihe von Design-Workshops entwickeln die Jugendlichen gemeinsam mit dem Künstler die Gestaltung für die Außenwand der Turnhalle und sind anschließend auch bei der Realisierung mit eingebunden. Das Projekt bietet den jugendlichen Bewohnern und Bewohnerinnen Steilshoops die Gelegenheit, aus ihrer eigenen Lebenswirklichkeit heraus eine Haltung zu entwickeln und diese dem Stadtteil widerzuspiegeln: Wie sehen wir uns? Was wollen wir uns sagen?

 

Das Projekt läuft seit Juli 2025, die finale Gestaltung wird voraussichtlich Mitte 2026 umgesetzt werden.

„Vielfalt stimmt – Der inklusive Nachbarschaftschor“ ist ein musikalisches Begegnungsprojekt für Menschen mit und ohne Behinderung. In den wöchentlichen Chorproben steht das gemeinsame Singen im Vordergrund, unabhängig von Alter, Herkunft, Beeinträchtigung oder musikalischer Vorerfahrung. Für die Teilnehmenden geht hier um Freude, Inklusion und gemeinschaftlichem Erleben – ohne Leistungsdruck und mit viel Miteinander. Das Projekt wird von einer professionellen Chorleitung sowie einer Inklusionsassistenz begleitet. Angestrebt wird, den Chor langfristig als oenes Kulturangebot zu etablieren.

 

Vielfalt stimmt!: GWA St Pauli

In der heutigen digitalen Welt ist der Zugang zu moderner Technologie für Jugendliche - gerade im Übergang von der Schule in den Beruf – unerlässlich. Für junge Menschen, die ggf. nicht über die notwendigen Ressourcen verfügen, um ihre digitalen Fähigkeiten zu entwickeln und sich auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten, ist eine ergänzende Unterstützung daher besonders wichtig.

 

Für den Jugendclub Meiendorf wurden deshalb 4 leistungsstarke PCs angeschafft, um den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, Bewerbungsunterlagen zu erstellen, ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern und um ihr digitales Wissen zu stärken. In Form von Workshops in Kleingruppen konnten die Teilnehmenden gemeinsam und voneinander lernen, wie sie Präsentationen, Berichte, Bewerbung etc. erstellen, ihre digitale Kommunikation strukturieren und ihre digitalen Kompetenzen verbessern.

 

Jugendclub | Ev.-Luth. Kirchengemeinde Meiendorf-Oldenfelde

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Quartierskünstlerin Susanne Reifenrath steht vor einem roten Backsteingebäude und lehnt mit einer Hand an einem großen, hellen Holzkoffer. | © Melina Mörsdorf
Die bunten Hochbeete des Hamburger Wandergartens. | © SAGA / Mike Schäfer
Illustratorin Julia Neuhaus sitzt mit Kindern auf einem Teppich und malt. | © SAGA / Mike Schäfer